Prüfungen

Der Diözesandatenschutzbeauftragte wacht als Leiter des Katholischen Datenschutzzentrums der (Erz-)Diözesen in NRW über die Einhaltung des Gesetzes über den Kirchlichen Datenschutz (KDG) sowie anderer Vorschriften über den Datenschutz.  Hierzu führt er anlassbezogen auf Grund der bei ihm eingehenden Beschwerden oder ohne Anlass im Rahmen regelmäßiger Kontrollen Prüfungen zur Verbesserung des Datenschutzes durch. Bei der Überprüfung ist von der betroffenen Einrichtung  der Nachweis über die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben (Datenschutzrecht) ebenso wie der Nachweis zur Umsetzung der notwendigen technisch-organisatorischen Schutzmaßnahmen gemäß den gesetzlichen Vorgaben zu erbringen. Die Umsetzung und Einhaltung des Datenschutzrechtes und der Datensicherheit ist notwendig um Datenschutz sicherzustellen. Die Prüfungen können vor Ort oder (nur) schriftlich erfolgen.

Prüfungen vor Ort werden immer in Kooperation mit der betroffenen Einrichtung vorgenommen. Dazu wird die Einrichtung rechtzeitig über die Prüfung informiert und um Zusendung von Dokumenten gebeten, die  den Umsetzungsgrad des Datenschutzes in der Einrichtung belegen sollen. Während der Prüfung, ähnlich eines Audits oder einer Begehung, steht der beratende Charakter im Vordergrund. Abschließend wird ein gemeinsamer Maßnahmenplan zur Sicherstellung und Weiterentwicklung des Datenschutzes in der Einrichtung entwickelt, der im Prüfbericht veröffentlicht wird. Über den Umsetzungstand berichtet die Einrichtung regelmäßig an das Katholische Datenschutzzentrum.

Aktuelle Meldungen zum Datenschutz

Verpflichtungserklärung zum Datengeheimnis nach § 5 KDG

Dortmund, 06. Juli 2018: Um die mit der Verarbeitung personenbezogener Daten tätigen Mitarbeiter für das Datenschutzrecht zu sensibilisieren und auf ihre Pflicht zur Einhaltung der einschlägigen Datenschutzregelungen hinzuweisen, dient die von der Konferenz der Diözesandatenschutzbeauftragten kürzlich veröffentlichte Formulierungshilfe. Die enthaltenen Erläuterungen geben einen guten Überblick über die Zweckmäßigkeit dieser gesetzlichen Verpflichtung. Sie finden die Formulierungshilfe zur […]

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Hilfestellung für die Veröffentlichung von Fotos

Dortmund, 11. Juli 2018: Um eine Hilfestellung bei der Frage zu geben, wie mit der Veröffentlichung von Fotos allgemein und insbesondere von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren umgegangen werden sollte, hat die Konferenz der Diözesandatenschutzbeauftragten Erläuterungen zu dem Beschluss der Konferenz vom 17. April 2018 verfasst. Den informativen Text finden Sie auch in unserer […]

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Erweitertes Führungszeugnis

Dortmund, 09. Mai 2018: Personen, die mit der Betreuung, Beaufsichtigung, Erziehung oder Ausbildung von Kindern und Jugendlichen betraut sind sowie Personen, die im Bereich der Sozialhilfe tätig sind, haben ein erweitertes Führungszeugnis nach § 30a BZRG vorzulegen, um ihre persönliche Eignung nachzuweisen. Neben den gesetzlichen Bestimmungen der Sozialgesetzbücher acht und zwölf gilt im (katholisch-) kirchlichen […]

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Mitteilungspflicht der Kontaktdaten von Datenschutzbeauftragten nach KDG

Dortmund, 19. Januar 2018: Ab dem 24. Mai 2018 sind dem Katholischen Datenschutzzentrum als Aufsichtsbehörde die Kontaktdaten der betrieblichen Datenschutzbeauftragten der kirchlichen Stellen und Einrichtungen mitzuteilen. Mit Inkrafttreten des Gesetzes über den Kirchlichen Datenschutz (KDG) zum 24. Mai 2018 werden Verantwortliche und Auftragsverarbeiter dazu verpflichtet sein, die Kontaktdaten ihrer betrieblichen Datenschutzbeauftragten der zuständigen Datenschutzaufsicht mitzuteilen. […]

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