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Stephan Hormuth, Author at Katholisches Datenschutzzentrum

Aktuelle Beschlüsse der Konferenz der Diözesandatenschutzbeauftragten

Dortmund, 09. Mai 2018: Anlässlich Ihrer Tagung im April diesen Jahres wurden von den in der Konferenz zusammengeschlossenen fünf Diözesandatenschutzbeauftragten neue Beschlüsse gefasst. Die Beschlüsse der April Konferenz behandeln die unter anderem behandelten Themen "Veröffentlichung von Fotos von Kindern und Jugendlichen" und "Verträge zur Auftragsverarbeitung von externen Unternehmen". Die Konferenz vertritt die Sicht aller kirchlichen Datenschutzaufsichtsbehörden der katholischen Kirche Deutschlands, bezogen auf die (Erz-) Bistümer und Einrichtungen des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD).

Die aktuellen und weitere Beschlüsse der Konferenz finden Sie in unserer Infothek. Dort werden in Kürze auch weitere Arbeits- und Formulierungshilfen zu Verträgen und Formularen im Zusammenhang mit dem ab dem 25. Mai 2018 geltenden Gesetz über den kirchlichen Datenschutz (KDG) zu finden sein.

hier geht es zur Infothek

Konferenz der Diözesandatenschutzbeauftragten

Erweitertes Führungszeugnis

Dortmund, 09. Mai 2018: Personen, die mit der Betreuung, Beaufsichtigung, Erziehung oder Ausbildung von Kindern und Jugendlichen betraut sind sowie Personen, die im Bereich der Sozialhilfe tätig sind, haben ein erweitertes Führungszeugnis nach § 30a BZRG vorzulegen, um ihre persönliche Eignung nachzuweisen. Neben den gesetzlichen Bestimmungen der Sozialgesetzbücher acht und zwölf gilt im (katholisch-) kirchlichen Bereich in Nordrhein-Westfalen zusätzlich die Ordnung zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen.

Das Katholische Datenschutzzentrum hat zum Thema "Erweitertes Führungszeugnis" ein Informationsblatt veröffentlicht, in dem für Mitarbeitende der Jugend- und Sozialhilfe die wesentlichen Aspekte und eine Empfehlung zusammengefasst werden.

Infoblatt zum erweiterten Führungszeugnis

 

Sicherheitslücke in Millionen von Computerchips

Dortmund, 18. Januar 2018: Zu Beginn des Jahres 2018 wurde eine Sicherheitslücke bekannt, von der eine immense Zahl von Computern und Smartphones betroffen sind. Das große Gefährdungspotential ergibt sich aus der grundlegenden Konstruktionsweise der in den Geräten arbeitenden Prozessoren (CPU). Dass eine sehr hohe Zahl an Geräten nun unverzüglich gegen die Gefahr gesichert werden muss liegt daran, das Computerchips dieser Prozessorarchitektur seit einigen Jahren in die Geräte eingebaut werden. Es sind somit auch ältere Computer und Smartphones betroffen bzw. alle Geräte, in denen CPU dieser Bauweise in Betrieb sind.

Was kann passieren? Dringt ein Schadprogramm in ein nicht ausreichend gesichertes oder veraltetes System ein, kann es die vom Prozessor verarbeiteten Informationen (z. B. Kennwörter oder Kontodaten) auslesen und an Unbefugte weiterleiten. Der Schädling nutzt dabei eine Funktion aus, welche die Verarbeitung beschleunigen soll. Diese stellt eventuell erst später benötigte Informationen auf dem Rechner schon im Voraus bereit.

Wie sich herausgestellt hat, ist den Chipherstellern wie z. B. Intel oder AMD, diese Sicherheitslücke bereits seit Herbst 2017 bekannt. Nachdem die Lücke jetzt von dritter Seite gefunden und das Gefährdungspotential als sehr hoch eingestuft worden war, haben die Hersteller eine schnelle Bereitstellung von Sicherheitsupdates zugesagt.

Begegnen Sie dieser Gefahr für Ihre Daten, in dem Sie das Betriebssystem Ihres Computers oder Smartphones auf dem neuesten Stand halten. Betreiben Sie Geräte dieser Art nur mit einem aktuellen Antivirenprogramm. Informieren Sie sich über eine mögliche Verwendung einer Firewall auch für private Geräte. Aktualisieren Sie auch alle von Ihnen genutzten Anwendungen, welche Zugriff auf das Internet benötigen. Öffnen Sie keine Dateien und Anhänge im Internet oder in E-Mails, deren Anbieter oder Absender Sie nicht vertrauen können.

Die Gefahr ist aktuell für die Geräte am größten, deren Benutzer arglos mit den Gefahren des globalen Internet umgehen. Schützen Sie sich und Ihre Daten!